Montag, 19. August 2013

Tage 8 und 9: Santa Barbara, Malibu, Santa Monica, Venice Beach, Los Angeles

In Santa Barbara wären wir gerne geblieben. Ein schönes Städtchen am Strand, kein übermäßiger Touri-Nepp, und der blaueste Himmel ever seen.







Die alte spanische Missions-Station in Santa Barbara fanden wir nicht soooo spannend, aber sie lag praktisch auf dem Weg ;-)
Nach einer letzten Runde am Pier entlang verließen wir Santa Barbara und warfen auf der Fahrt Richtung Los Angeles noch schnell ein paar Blicke auf die Anwesen der Reichen und Schönen in den Hügeln von Santa Barbaras Stadtteil Mendocito (bzw. auf die sie umgebenden Hecken, Zäune und Mauern). Unter anderem Oprah Winfrey wohnt hier - wenn sie nicht gerade auf einem ihrer anderen Anwesen in Chicago, New Jersey, Florida, Georgia, Colorado, auf Maui, Hawaii oder auf Antigua weilt. Ihr Haus in Mendocito gilt aber angeblich als ihr Hauptwohnsitz, den sie "Promised Land" nennt. 

Eher enttäuschend fanden wir Malibu. 20 Meilen zieht sich diese Gemeinde den Pazifikstrand entlang - das war nach den vielen größtenteils viel schöneren Buchten und Stränden, die wir bisher auf unserem Trip schon gesehen haben, nicht mehr sehr spektakulär. Einen richtigen "Ortskern" gibt es auch nicht, und so bogen wir irgendwann vom Pacific Coast Highway nach links in die Malibu-Canyons ab. Schon cool, diese topografisch so enge Verbindung aus Strand und Bergen! Oberhalb der Canyons liegt Thousand Oaks, ein Vorort von Los Angeles und unser Domizil für drei Nächte. 

Heute waren wir dann den ganzen Tag in Los Angeles unterwegs, allerdings nicht auf eigene Faust, sondern von Santa Monica aus per Stadtrundfahrt in einem coolen gelb-grün-roten "Rasta-Bus" der Firma "A Day in LA Tours", die wir bei Tripadvisor als beste Stadtrundfahrt-Veranstalter ausgemacht hatten. 


Und wir wurden nicht enttäuscht! Rachel, unser Guide, war nicht nur eine prima Fahrerin unseres Mini-Busses, sondern auch eine kundige und sehr unterhaltsame Stadtführerin. In Venice Beach (Muscle Beach!), am Rodeo Drive (leider doch zu teuer...), im Farmer's Market (Shopping Mall), am Griffith Observatory (bekannt aus "Denn sie wissen nicht, was sie tun") und natürlich am Hollywood Boulevard machten wir längere Stopps. 


Am Rodeo Drive hielten uns zwei Pagen bereitwillig die Flügeltür zum Beverly Wilshire Hotel auf, obwohl wir unverkennbar keine Gäste dieses Luxushotels waren und dort nur auf's Klo wollten. Na ja, Julia Roberts kam seinerzeit ja auch als Bordsteinschwalbe rein, und mit etwas Phantasie kann ich mir Dirk als Richard Gere schön reden. Die Rest Rooms waren jedenfalls super!


(Oben am Beverly Wilshire sieht man den Penthouse-Balkon aus "Pretty Woman".)
Am Rodeo Drive gerieten wir vor Valentino außerdem in die Dreharbeiten zu einem Hollywood-Film mit --- Achtung: Kreischalarm!!! --- Robert Pattinson! Er war wahnsinnig überzeugend, in der Art, wie er für die Szene im schwarzen Anzug mit seinem üblichen Schlafzimmer-Gesichtsausdruck aus einem Auto ausstieg und bei Valentino reinging. Das ist nichts für Anfänger. Oscar, bitte! 


Am Griffith Observatory hatten wir aus 300 Metern Höhe einen phantastischen Ausblick auf LA und natürlich auf das Hollywood-Sign.



Und auf dem unvermeidlichen Hollywood Boulevard stolperten wir zwischen Tausenden anderer Touristen über die Hollywood-Sterne. Am Chinese Theatre stellten wir wenigstens fest, dass Charlotte in die Fußstapfen von Bruce Willis passt - der Mann hat offenbar so kleine Füße wie eine Elfjährige mit Schuhgröße 39.


Fazit nach 7 1/2 Stunden Los Angeles: "A Day in LA Tours" können wir 100%ig empfehlen - auf eigene Faust hätten wir heute längst nicht so viel geschafft, und wir haben viel erfahren. Aber ein Tag für LA reicht dann auch. Morgen haben wir Karten für die Universal Studios, und am Dienstag geht's dann Richtung Nationalparks. 



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