Auf dem Weg zum "South Rim" des Grand Canyon machten wir außerdem in Seligman Zwischenstopp, einer Kleinstadt in Arizona, die sich "Geburtsstätte der Route 66" nennt und zur Pilgerstätte der Route-66-Fans geworden ist. Get your Kick on Route 66!
Es war schon fast 17 Uhr, als wir den Grand Canyon erreichten. Der South Rim gilt als weniger überlaufen als der bekanntere West Rim, dessen Vorteil es wohl ist, deutlich näher an Las Vegas zu liegen. Der South Rim ist aber tiefer (bis zu einer Meile) und - findet zumindest unser Guide Tracy - noch schöner und beeindruckender als der West Rim. Uns fehlt der Vergleich - aber vermutlich hat sie Recht. Es war einfach gewaltig. Der Blick über mehr als 70 Meilen in die Ferne, über eine Meile in die Tiefe, die zerklüfteten Abhänge, zwischen denen Nebelschwaden den Ausgang suchten - es war atemberaubend. Das Wetter war hauptsächlich naßkalt und neblig, aber die Sicht änderte sich im Fünf-MinutenTakt von totaler Nebelsuppe mit Wolken über und unter uns bis zu sonnigen, fast nebelfreien Momenten. Eigentlich war eine kurze Wanderung geplant, aber nach unserem Picknick am Rande des Canyons fing es so heftig an zu regnen, dass Tracy lieber weitere Aussichtspunkte ansteuerte.
Es war das mit Abstand spektakulärste Naturerlebnis ever. Die Bilder können tatsächlich nicht einmal annähernd beschreiben, was wir gesehen haben. Es war unfassbar schön. Punkt. Hinfahren und erleben!!!
Auf der Fahrt durch den Grand Canyon Nationalpark kreuzten mehrfach ausgewachsene Elche unseren Weg. Zeitweise war es so neblig, dass Tracy sich nur an den aufgemalten roten Linien auf der Straße unmittelbar vor ihr orientieren konnte. Um Mitternacht waren wir zurück in Las Vegas, gerade rechtzeitig, um vor dem "Mirage", dem Riesenhotel gegenüber von unserem, den künstlichen Vulkanausbruch zu erleben. Was für ein Abschluss dieses unvergleichlichen Tages!









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